Innovationen entstehen an den Schnittstellen verschiedener Branchen und Disziplinen und weisen hohe Komplexitätsgrade auf ‐ von der Forschung und Entwicklung bis zur Markteinführung. Innovationen verändern Wertschöpfungsketten in Produktion, Handel und Handwerk und erfordern neue Geschäftsmodelle. Standards und Normen sind zu entwickeln.

Mit unserer langjährigen Expertise in der Umsetzung von Multi‐Akteurs‐Prozessen unterstützen wir unsere  Kunden bei der Gestaltung dieser komplexen Innovationsprozesse. Heterogene Akteure aus Wissenschaft,  Wirtschaft, Gesellschaft und Politik werden im Sinne einer „Offener Innovation“ vernetzt. Gemeinsame Zielsetzungen werden im Konsens entwickelt, Sachkompetenzen gebündelt, Handlungsbedarfe identifiziert und konkrete Umsetzungsmaßnahmen empfohlen.

PROJEKTREFERENZEN

DLR – Unterstützung der Dialog- und Kommunikationsprozesse im Rahmen des Projekts ERANet-LAC

Auftraggeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Um Forschungskooperationen zwischen Lateinamerika, der Karibik und der EU zu stärken und eine Vertiefung und Erweiterung der „EU-LAC Knowledge Area“ zu erreichen, riefen die Regierungschefs beider Regionen 2010 die „Joint Initiative for Research and Innovation“ (JIRI) ins Leben. Für das daraus entsprungene Projekt ERANeT-LAC, das gemeinsam mit Forschungsorganisationen aus 16 Staaten Lateinamerikas, der Karibik und der EU realisiert wird, übernahm das DLR die Projektleitung.

Das Deutsche Dialog Institut führte zunächst ein strategisches Alignment mit den Konsortialpartnern durch. Der sich daran anschließende Konsultationsprozess hatte das Ziel, Divergenzen und Konvergenzen auszuloten, um belastbare Handlungsräume zu identifizieren.

Ziel des Projektes ist es, die Erweiterung des Forschungsnetzwerkes zu ermöglichen. Das Deutsche Dialog Institut unterstützt diese Entwicklung mit Konsensbildungsprozessen sowie der Konzeption und Evaluation einer EU-CELAC Informations- und Kommunikationsplattform, aus deren Inhalten langfristig Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können.

Aufbau einer Forschungsallianz auf dem Gebiet der Geowissenschaften

Auftraggeber: Geowissenschaftliche Forschungseinrichtung

Um Synergien in den Bereichen Forschung, Lehre und Infrastruktur herzustellen und damit verbundene Wachstumspotenziale besser nutzbar zu machen, hatte das Projekt den Aufbau und die Etablierung einer Forschungsallianz zur Bündelung der bestehenden geowissenschaftlichen Kompetenzen zum Ziel.

In Interviews und Workshops wurde unter Berücksichtigung und Ausgleich der Interessen aller Einrichtungen ein gemeinsamer Anspruch der Allianz formuliert. Aufgaben, Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten unter dem gemeinsamen Dach der Forschungsallianz wurden unter Wahrung der Autonomie der beteiligten Einrichtungen ausgestaltet und ein Implementierungsfahrplan erarbeitet.