Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Sie sichert seine Lebensfähigkeit und Lebensqualität. Das Bedürfnis nach Mobilität verursacht jedoch Verkehrsströme, die grenzenlos wachsen. Dem stehen die Effizienz der zugrunde liegenden Technologien, die Begrenztheit der genutzten fossilen Ressourcen und die Auswirkungen auf Klima und Umwelt entgegen. Deshalb ist es eine dringende Aufgabe für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, Mobilität anders zu organisieren und an Nachhaltigkeitszielen auszurichten.

Das Deutsche Dialog Institut führt im Rahmen verschiedener Förderprogramme Experten und Entscheider mit unterschiedlichen Branchen‐ und Technologiehintergründen zusammen, um gemeinsam getragene Lösungen zu entwickeln.

PROJEKTREFERENZEN

Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung und Ergebnistransfer zum Wettbewerb „IKT für Elektromobilität II: Smart Car ‐ Smart Grid ‐ Smart Traffic

Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Als Begleitforschung unterstützen wir mit dem VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) die Projektkonsortien bei der Gewinnung einer systemischen Perspektive, der Bearbeitung übergreifender Fragestellungen, bei der Vernetzung mit relevanten Akteuren innerhalb und außerhalb des Technologieprogramms und bei der kommunikativen Darstellung.

Dabei wurden Innovationshürden und neue Themen für Forschung und Entwicklung identifiziert und der Aufbau neuer Allianzen gefördert. Handlungsoptionen wurden adressatengerecht an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommuniziert. Im Rahmen der Begleitforschung wurde u. a. der „Wegweiser Elektromobilität“ aufgebaut. Er versorgt den Nutzer mit wertvollen Basisinformationen zu knapp 300 nationalen und internationalen Projekten der Elektromobilität.

Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung und Ergebnistransfer sowie Evaluation der Schaufensterprojekte Elektromobilität

Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Ziel des Förderprogramms Schaufenster Elektromobilität ist es, die deutschen Kompetenzen in den Bereichen Elektrofahrzeug, Energieversorgung und Verkehrssystem in ca. 145 ausgewählten, groß angelegten regionalen Demonstrationsvorhaben systemübergreifend zu bündeln und sichtbar zu machen.

Um die Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Schaufensterprojekten übergreifend verfügbar zu machen, hat die Bundesregierung eine schaufensterübergreifende Begleit- und Wirkungsforschung beauftragt. Hauptanliegen der Begleit- und Wirkungsforschung ist es, einen effektiven Wissenstransfer zwischen den Projekten und der Fachöffentlichkeit (Öffentlichkeitsarbeit) zu gestalten und so zur stetigen Verbesserung der Schaufenster sowie zur Weiterentwicklung des Elektromobilitätsstandorts Deutschland insgesamt beizutragen.

Das Deutsche Dialog Institut ist, gemeinsam mit dem VDE und BridgingIT, Konsortialführer der Begleit- und Wirkungsforschung. Innerhalb des Gesamtprojekts bearbeitet das Deutsche Dialog Institut das Querschnittsthemen Markt und rechtlicher Rahmen der Elektromobilität.