Nachhaltigkeit nimmt vor dem Hintergrund der Verknappung der natürlichen Ressourcen, des Klimawandels und des Wachstums der Weltbevölkerung eine zunehmend wichtige Rolle ein. Es gilt, wirtschaftliche, ökologische und  soziale Bedürfnisse miteinander in Einklang zu bringen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Branchenübergreifend sind dafür ein hohes Maß an Engagement und Änderungsbereitschaft erforderlich.

Das Deutsche Dialog Institut unterstützt seine Kunden dabei, dieses Engagement in einem vertrauensvollen Meinungsbildungsprozess zu entwickeln und dabei die unterschiedlichen Perspektiven ausreichend zu berücksichtigen. Nur so kann die breite Akzeptanz geschaffen werden, die notwendig ist, um Nachhaltigkeit zu verwirklichen.

PROJEKTREFERENZEN

Konzeption und Durchführung eines Stakeholder-Dialogs zur Evaluierung der Verpackungsverordnung für Getränkeverpackungen

Auftraggeber: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (Forum PET)

In Vorbereitung auf die politische Diskussion zur Verpackungsverordnung und eventuell zu erwartender Marktreglementierungen wurden strategische Dialoge mit Industrie, Handel, Verbänden, Verbraucherschutz und Politik geführt. Diese Dialoge dienten einem von allen Beteiligten akzeptierten Meinungsbildungsprozess.

Sie versachlichten die Diskussion über die Verpackungsverordnung für Getränkeverpackungen und schufen Planungssicherheit für alle Stakeholder. Mit über 150 Stakeholdern wurde eine faktenbasierte Diskussion zu den Themen Einweg- vs. Mehrweggetränkeverpackungen sowie Pflichtpfand vs. Duales Entsorgungssystem etabliert. Kontinuierlich tagende Foren zur Meinungsbildung auf Basis von Szenarien und transparenten Fakten wurden eingeführt.

Konzeption und Umsetzung eines Stakeholder-Dialogs zur Bewertung der nachhaltigen Landwirtschaft

Auftraggeber: BASF SE

Nachhaltige Landwirtschaft ist Voraussetzung für die zukunftsfähige Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion. BASF ist davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft nur erreicht werden kann, wenn wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte gemeinsam berücksichtigt werden. Aus diesem Grund hat BASF die „AgBalance“-Methode entwickelt.

Ziel des Projekts war die Konzeption und Umsetzung eines 1,5-tätigen Dialogs mit ca. 150 internationalen Experten, die in Podiumsdiskussionen und Workshops die Möglichkeiten der Bewertung einer nachhaltigen Landwirtschaft diskutierten, Fallstudien aufsetzten und gemeinsame Projekte erörterten.