Themenanalyse zu aktuellen Kontroversen der Elektromobilität vorgelegt

Im Rahmen des BMWi-geförderten Forschungsprojektes „Konsensbildung in disruptiven Innovationsprozessen“ wurde zwischen Februar und August 2011 eine umfassende Themenanalyse zu aktuellen Kontroversen der Elektromobilität durchgeführt. Ziel war es, die Themen mit dem größten Dialog- und Entscheidungsbedarf für die Konsensbildung zu identifizieren.

Der im November vorgelegte Bericht stellt die Ergebnisse dieser Themenanalyse dar. Er speist aus ca. 140 Interviews mit wichtigen Akteuren der Elektromobilität, unterfüttert und ergänzt durch recherchiertes Wissen. Er zeigt auf, welche Rolle die Akteure der Elektromobilität an der Schnittstelle dreier Branchen – Automobilindustrie, Energieversorger und IKT- zuschreiben und welche strukturellen Auswirkungen sie im Zusammenhang mit ihrer Markteinführung erwarten. Viele Aspekte der Elektromobilität werden kontrovers diskutiert – beispielsweise, welche Effekte durch die Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Smart Grid erzielt werden können, welche Antriebstechnologie und welche Fahrzeugkonzepte geeignet sind oder auf welche Weise der Staat Elektromobilität wirksam fördern kann. Die wesentlichen Kontroversen werden im Bericht zu einem guten Dutzend Fragen zugespitzt. Sie bilden den Startpunkt für einen umfassenden Dialogprozess mit Experten und Entscheidern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.