Anforderungen der vernetzten Mobilität von morgen an Fahrzeuge, Verkehrs- und Mobilfunkinfrastruktur

Unter dem Titel ‚Mobilität 2025: Koexistenz oder Konvergenz von IKT für Automotive‘ wurde eine Studie im Rahmen der Begleitforschung des Technologieprogramms IKT für Elektromobilität II des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstellt, die sich mit den folgenden Fragen befasst: Wie sehen die Szenarien der IKT-Vernetzung für Mobilität im Jahr 2025+ aus? Welche UseCases werden bestimmend sein? Wer sind die Treiber der weiteren Entwicklung: die Fahrzeugindustrie oder die Informations- und Kommunikations- (IKT)-Branche? Welche wesentlichen Handlungsfelder bereiten uns auf diese Szenarien vor?

Die Studienergebnisse werden am 27. Januar 2016 im Hörsaal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (10:30 Uhr bis 16:15 Uhr) vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenfrei und auf maximal 120 Teilnehmer begrenzt. Bitte melden Sie sich unter folgendem Link für die Veranstaltung an.

Ziel der Studie ist es, die Technologieanforderungen einer steigenden Fahrzeugvernetzung (an die Fahrzeuge, die Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur und deren Zusammenwirken) unter Berücksichtigung von verschiedenen Zukunfts- und Anwendungsszenarien zu untersuchen. Daraus werden die wesentlichen Hemmnisse und die prioritären Handlungsfelder für die „Vernetzte Mobilität von morgen“ identifiziert. Auf dieser Grundlage können dann Entscheidungsträger erste Migrationsschritte auf dem Weg in die Zukunft ableiten.

Neben einer Analyse von allgemeinen Bestimmungsfaktoren (wie Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaftswachstum, Ölpreis etc.) und Rahmenbedingungen (wie Technologieakzeptanz, Verkehrspolitik etc.) der Mobilität in Deutschland und in anderen Märkten werden Technologien in Bezug auf Sicherheit, Verfügbarkeit, Netzstrukturen und Standardisierung untersucht. Antworten auf einige grundlegende Fragen werden in zwei Szenarien beschrieben: der Konvergenz und der Koexistenz von IKT für Automotive?

Die Studie wurde von der Technischen Universität Dresden (Vodafone Stiftungslehrstuhl Mobile Nachrichtensysteme), dem IVM Institut für Vernetzte Mobilität gGmbH und dem IfAK Institut für Automation und Kommunikation e.V. Magdeburg bearbeitet. Die Studie wurde inhaltlich durch einen Beirat (bestehend aus BMW, Continental, Deutsche Telekom, DLR, Innoman, Siemens, Toyota, VDE, Vodafone und Volkswagen) begleitet.

Die Studie können Sie hier herunterladen.